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MultiPlus-II 24/3000/70-32 GX

SKU PMP242306000
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Technische Daten
Technische Details
ProduktlinieMultiPlus-II GX
Batteriespannung24 V
Wechselrichter-Nennleistung3000 VA
Max. Batterieladestrom70 A
Transferschalter32 A
AC-Ausgangsspannung230 V
AC-Ausgangsfrequenz50/60 Hz
SchnittstelleVE.Bus
GX (Venus OS)integriert
Datenblatthttps://www.victronenergy.de/upload/documents/Datasheet-MultiPlus-II-inverter-charger-DE.pdf
Beschreibung

Das MultiPlus-II kombiniert die Funktionen des MultiPlus und des MultiGrid.

Es verfügt über alle Funktionen des MultiPlus und zusätzlich über eine Option eines externen Stromtransformators, um die Funktionen PowerControl und PowerAssist umzusetzen und, um den Eigenverbrauch mit externer Stromerfassung (max. 32 A) zu optimieren.

Es bietet außerdem auch sämtliche Funktionen des MultiGrid mit der eingebauten Anti-Islanding-Funktion und einer immer länger werdenden Liste mit Ländern, in denen es zugelassen ist.

Hinweis: Für einen kurzen Zeitraum wurde dieses Produkt MultiGrid-II genannt.

PowerAssist

Der MultiPlus verhindert, dass eine begrenzte Wechselstromquelle wie z. B. ein Generator oder ein Landstromanschluss überlastet wird. Zunächst wird automatisch der Ladevorgang der Batterie reduziert, um vor einer Überlastung zu schützen. Als nächstes wird die Leistung eines Generators oder einer Landstromversorgung mit Energie aus der Batterie verstärkt.

ESS: Energiespeicherungs-Systeme


Der MultiPlus-II ist eine Schlüsselkomponente in einem Victron ESS. Er ist sehr flexible und lässt sich mit einem MPPT-Solar-Ladegerät oder einem Netz-Einspeise-Wechselrichter für PV-Anlagen kombinieren. Beispiele und weitere Informationen finden Sie im Handbuch ESS (Energy Storage System).

Unterbrechungsfreier Wechselstrom (UPS-Funktion)

Im Falle eines Netzfehlers oder, wenn der Landstrom bzw. Bordgenerator unterbrochen wird, wird der Wechselrichter des Multis automatisch eingeschaltet und übernimmt die Versorgung der angeschlossenen Verbraucher. Die Umschaltung geschieht so schnell (in weniger als 20 Millisekunden), dass ein unterbrechungsfreier Betrieb von Computern und anderen elektronischen Geräten gewährleistet ist.

Überwachung und Steuerung aus der Ferne

In Verbindung mit einem GX-Gerät (z.B. Cerbo GX) können Sie mit der kostenlosen VRM-App und Freies VRM-Portal Website Ihren Multi und das System oder die Systeme lokal (LAN) oder aus der Ferne über das Internet von überall auf der Welt überwachen und steuern. Der Zugriff kann über ein Telefon, Tablet, Laptop oder PC mit den verschiedensten Betriebssystemen erfolgen. Es gibt kein Ende der Kontrollmöglichkeiten, vom Einstellen Ihres Multi bis zum automatischen Starten eines Backup-Generators und mehr..."

 

FAQ

Für welche Anlage ist die Kombination 24 V und 3000 VA beim MultiPlus-II 24/3000/70-32 GX gedacht – Auswahlfrage im Szenario Notstromkreis für Heizung und Internet, mit Fokus auf Batteriespannung, Kabelquerschnitt und Batterie-/Systemfreigaben?

Die Kombination aus 24-V-Batterie und 3000 VA AC-Klasse zielt auf mittelgroße Insel- oder Marineanlage mit passend ausgelegter 24-V-DC-Seite. Entscheidend ist nicht nur die VA-Zahl, sondern ob die Batterie kurzfristige Lastspitzen und den Lade-/Entladestrom sicher liefern kann. Bei Heizung und Internet als Notstromziel genügt oft ein klar abgegrenzter Stromkreis; Elektroheizstäbe oder große Küchenlasten sollten nicht unbesehen mitlaufen. Der MultiPlus-II ist die naheliegendere Wahl für stationäre Anlagen, ESS, Backup und Hausinstallationen. Für netznahe Anwendungen ist beim MultiPlus-II die Eignung für ESS-/Netzparallelkonzepte und die Anforderungen nach VDE-AR-N 4105 projektspezifisch zu prüfen; die konkrete Anlage bleibt fachplanungs-, konfigurations- und prüfpflichtig.

Wie bewerte ich beim MultiPlus-II 24/3000/70-32 GX Dauerlast und Spitzenlast richtig – und warum reichen 3000 VA allein nicht als Auslegung?

Beim MultiPlus-II 24/3000/70-32 GX muss man Dauerlast und Spitzenlast getrennt betrachten. Die 3000 VA-Klasse beschreibt nicht automatisch, welche Watt-Last bei jeder Temperatur dauerhaft möglich ist; im Victron-Datenblatt stehen unterschiedliche Dauerleistungswerte je nach Umgebungstemperatur. Kurze Einschaltspitzen von Kompressoren, Pumpen oder Netzteilen können funktionieren, obwohl die Dauerlast deutlich niedriger geplant werden sollte. Für die Praxis heißt das: Verbraucherlisten nach Dauerverbrauch, kurzer Spitze und Gleichzeitigkeit trennen und die feste 24-V-Batterieseite mit Batterietyp, bei Lithium dem BMS, Kabeln und Sicherungen darauf auslegen.

Welche Akku- und PV-Größe passt grob zum MultiPlus-II 24/3000/70-32 GX – und bestimmt die PV-Leistung die Wechselrichter-/Ladegerätgröße?

Als grobe Startorientierung kann bei LiFePO4 etwa die doppelte Wechselrichterklasse in kWh sinnvoll sein: beim 3000 VA-Gerät also ungefähr 6 kWh Akku; maßgeblich bleiben aber Autarkiezeit, C-Rate, Batterie- und Systemgrenzen, Lade-/Entladeströme, Temperatur und die tatsächlichen Verbraucher. Für PV/Speicher kann ein Verhältnis von etwa 1 kWp PV zu 2–3 kWh Speicher eine grobe Planungsorientierung sein, je nach Autarkieziel, Lastprofil und gewünschter Notstromdauer. Der MultiPlus-II 24/3000/70-32 GX arbeitet fest mit 24 V Batterie, 70 A Ladegerät und 32 A Transferklasse; diese Werte begrenzen die konkrete Planung zusätzlich zur kWh-Daumenregel. Bei der GX-Variante kommt die integrierte Systemüberwachung hinzu, ersetzt aber keine Last- und Batterieberechnung. Die Gerätegröße wird nicht primär von der PV bestimmt, sondern von den Verbrauchern: Dauerlast, gleichzeitige Lasten und Anlaufströme von Wärmepumpe, Pumpen, Kompressoren oder Wallbox-/Hauslast-Konzept. Der 70-A-Ladestrom ist dabei nicht automatisch eine feste kW-Ladeleistung; die reale DC-Ladeleistung hängt von Batteriespannung während Bulk/Absorption, Wirkungsgrad, Temperatur, Batterie- und Systemgrenzen und AC-Eingangslimit ab.

Wann ist beim MultiPlus-II 24/3000/70-32 GX ein MultiPlus-II statt eines klassischen MultiPlus sinnvoll?

Der MultiPlus-II ist die naheliegendere Wahl für stationäre Anlagen, ESS, Backup und Hausinstallationen. Für netznahe Anwendungen ist beim MultiPlus-II die Eignung für ESS-/Netzparallelkonzepte und die Anforderungen nach VDE-AR-N 4105 projektspezifisch zu prüfen; die konkrete Anlage bleibt fachplanungs-, konfigurations- und prüfpflichtig. Der MultiPlus-II 24/3000/70-32 GX bleibt dabei fest an eine 24-V-Batteriebank gebunden; die Wahl MultiPlus-II ist keine Spannungsfrage, sondern vor allem eine Frage der stationären System- und Netzanforderungen.