SmartSolar MPPT 100/20 (12/24V/48V-20A)
SmartSolar MPPT 100/20 (12/24V/48V-20A) Wenn du nach einer zuverlässigen und leistungsstarken Lösung für die Optimierung deiner Solaranlage suchst,...
Vollständige Details anzeigenPrivatkunde / Unternehmen (Kauf mit 19 % MwSt.)
Berechtigter Abnehmer nach §12 Abs. 3 UStG (0 % MwSt.)
Du willst zuverlässigen Solarstrom für dein Wohnmobil, dein Boot oder dein Off-Grid-Projekt? Der Victron Laderegler ist dabei ein zentrales Bauteil: Er beeinflusst, wie effizient die verfügbare Solarleistung in die Batterie gelangt, und unterstützt bei korrekter Auslegung und Einstellung eine batterieschonende Ladung. Wenn es um hohe Effizienz und umfassendes Monitoring geht, ist ein Victron MPPT Laderegler meist die passende Wahl.
Doch genau hier beginnt die Verwirrung: SmartSolar oder BlueSolar? 100/20 oder 75/15? 12V, 24V oder 48V? Und was hat es mit der Bluetooth-Verbindung auf sich?
Bei Verkauf-Bochum.de bündeln wir unsere Praxiserfahrung aus der Planung von Energiesystemen. Wir führen dich Schritt für Schritt zum passenden Regler für dein Projekt und helfen dir, typische Auslegungsfehler zu vermeiden. Sollte dein Vorhaben komplexer sein oder du eine persönliche Einschätzung für deine Entscheidung wünschen, stehen wir dir für eine individuelle Beratung zur Seite.
Der Victron Laderegler ist das Verbindungsglied zwischen Solarmodul und Batterie und entscheidet über den Ertrag deiner Anlage.
Für viele Anwendungen im Camper-, Boots- oder kleinen Off-Grid-Bereich ist ein Victron SmartSolar MPPT eine komfortable Wahl. Er hat Bluetooth integriert, lässt sich per App einrichten und zeigt zentrale Betriebs- und Verlaufsdaten auf dem Smartphone oder Tablet an.
Der Victron MPPT Laderegler ist ein zentrales Bauteil moderner Solaranlagen und Victron einer der Hersteller, die wir häufig einsetzen. PWM-Regler koppeln die Modulspannung im Betrieb weitgehend an die Batteriespannung und verfolgen den maximalen Leistungspunkt nicht kontinuierlich. Dadurch kann der Energieertrag gegenüber einem passend ausgelegten MPPT-Regler geringer ausfallen; wie groß der Unterschied ist, hängt von Modulen, Temperatur, Einstrahlung und Systemspannung ab.
Ein MPPT-Regler (Maximum Power Point Tracking) ermittelt laufend den optimalen Arbeitspunkt der Solarmodule und wandelt die verfügbare PV-Leistung in eine für die Batterie geeignete Ladespannung und einen entsprechenden Ladestrom um. Victron Energy nennt für die hier behandelten SmartSolar-Modelle modellabhängig einen maximalen Wirkungsgrad von rund 98 %; maßgeblich ist das jeweilige Datenblatt.
Fazit aus unserer Praxis: Der Mehrpreis eines MPPT-Reglers kann sich je nach Einstrahlung, Modulkonfiguration und Nutzung durch einen höheren Energieertrag und bessere Diagnosemöglichkeiten lohnen. Eine pauschale schnelle Amortisation oder eine bestimmte Verlängerung der Batterielebensdauer lässt sich jedoch nicht versprechen.
MPPT vs. PWM: Der Unterschied im Ertrag ist besonders bei bewölktem Himmel oder Teilverschattung deutlich sichtbar.
Bei technisch vergleichbaren Modellen ist der wichtigste praktische Unterschied zwischen SmartSolar und BlueSolar das integrierte Bluetooth des SmartSolar. Modellabhängige Spannungs- und Stromgrenzen, Schnittstellen, Lastausgänge und unterstützte Batteriesysteme können sich jedoch unterscheiden. Vergleiche deshalb immer die Datenblätter der konkret ausgewählten Modelle.
Was es ist: Ein MPPT-Solarladeregler mit integriertem Bluetooth.
Für wen es ist: Für viele Stand-alone-Anwendungen und Nutzer, die den Regler direkt per Smartphone oder Tablet überwachen und konfigurieren möchten. Für die direkte App-Verbindung ist kein zusätzliches Kommunikationsinterface erforderlich.
Möglichkeiten: Live-Überwachung, bis zu 30 Tage Verlaufsdaten, Konfiguration und Firmware-Updates über VictronConnect; die konkret verfügbaren Funktionen sind modellabhängig.
Was es ist: Ein MPPT Laderegler ohne integriertes Bluetooth.
Für wen es ist: Für Puristen oder in fest vernetzten Systemen. Um Daten auszulesen oder Einstellungen zu ändern, brauchst du Zubehör.
Möglichkeiten: Du kannst ihn per VE.Direct-Kabel mit einem zentralen Steuergerät wie dem Cerbo GX verbinden oder einen externen VE.Direct Bluetooth Smart Dongle nachrüsten.
| Feature | Victron SmartSolar MPPT | Victron BlueSolar MPPT |
|---|---|---|
MPPT-Technologie |
Ultraschnell |
Ultraschnell |
Bluetooth integriert |
Ja |
Nein |
Steuerung per App |
Direkt über integriertes Bluetooth |
Mit VE.Direct-Bluetooth-Dongle, USB-Schnittstelle oder kompatiblem GX-/VRM-Setup |
VE.Direct-Anschluss |
Bei vielen Modellen; Datenblatt prüfen |
Bei vielen Modellen; Datenblatt prüfen |
Ideal für |
Wenn direkte App-Überwachung gewünscht ist |
Wenn kein integriertes Bluetooth benötigt oder extern integriert wird |
Preis |
Modell- und angebotsabhängig |
Modell- und angebotsabhängig |
Fazit aus unserer Praxis: Wenn du eine direkte App-Einrichtung und komfortable Diagnose möchtest, ist SmartSolar meist die bequemere Wahl. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt von deinem System und deinem Monitoring-Bedarf ab.
Nimm das Datenblatt deiner Solarmodule zur Hand und suche den Wert „Leerlaufspannung" oder „Open Circuit Spannung (Voc)".
Praxis-Beispiel: Spannung berechnen
Ergibt die Temperaturberechnung bei einem einzelnen 45-V-Modul beispielsweise maximal 54 V, ist eine 75-V-Klasse spannungsseitig geeignet. Zwei dieser Module in Reihe hätten bereits 90 V Voc bei Standard-Testbedingungen und überschreiten die 75-V-Grenze. Das wird den Regler beschädigen; bei unsachgemäßer Auslegung wird die Herstellergarantie nach ihren Bedingungen ausgeschlossen sein.
Für eine erste Abschätzung kann die PV-Leistung durch eine typische Ladespannung geteilt werden. Die endgültige Auswahl richtet sich zusätzlich nach nominaler PV-Leistung, maximalem Ladestrom, maximaler temperaturkorrigierter PV-Voc und maximalem PV-Kurzschlussstrom laut Datenblatt.
Praxis-Beispiel: Ladestrom berechnen
Unsere Wahl: SmartSolar MPPT 100/50 (maximal 50 A Ladestrom). Ein SmartSolar MPPT 100/30 begrenzt den Ausgang auf 30 A; bei 14,4 V entsprechen das rechnerisch etwa 432 W Ausgangsleistung. Wie viel PV-Leistung tatsächlich abgeregelt wird, hängt von Einstrahlung, Batteriespannung, Temperatur und Verlusten ab und ist nicht pauschal mit 240 W anzusetzen.
| Nominale PV-Leistung bei 12 V (ca.) | Gängige Module | Empfohlener Victron SmartSolar MPPT |
|---|---|---|
Bis 220 Wp |
1–2 × 100 W Modul |
|
Bis 290 Wp |
2 × 100 W; 3 × 100 W nur nach vollständiger Grenzwertprüfung und mit möglichem Clipping |
|
Bis 440 Wp |
2 × 200 W Modul |
|
Bis 700 Wp |
2–3 × 200–220 W Modul |
|
Über 700 Wp |
Größere Anlagen |
SmartSolar MPPT 150/60 oder größer; Auswahl nach Voc, Isc, Batteriespannung und Datenblatt |
Hinweis: Die Tabelle enthält Richt- beziehungsweise Nennwerte für 12-V-Systeme und ersetzt keine vollständige Auslegung. Bei 24-V- oder 48-V-Systemen ist für dieselbe Leistung ungefähr der halbe beziehungsweise ein Viertel des Ladestroms erforderlich. Trotzdem müssen alle Grenzwerte, Kabelquerschnitte und Sicherungen anhand der konkreten Komponenten geprüft werden.
Die aktuelle SmartSolar-Serie deckt ein breites Spektrum von kompakten Reglern bis zu leistungsstarken Mehrtracker-Geräten ab. Nicht jedes Modell ist jedoch für jeden Anwendungsfall geeignet; maßgeblich sind die jeweiligen Datenblätter und Systemanforderungen.
Die Installation eines Solarladereglers ist sicherheitsrelevant. Beachte die Herstelleranleitung, geeignete Kabelquerschnitte, Sicherungen, Trennmöglichkeiten und Erdungsregeln. Arbeiten an netzgekoppelten Gebäudeanlagen sind in Deutschland nach § 13 NAV grundsätzlich einem im Installateurverzeichnis eingetragenen Installationsunternehmen vorbehalten; auch 230-V-Arbeiten und sicherheitsrelevante DC-Installationen gehören in fachkundige Hände. Für Wohnmobile und Boote gelten zusätzlich die jeweils einschlägigen fahrzeug- beziehungsweise bootsbezogenen Regeln - die VDE 0100 ist kein pauschaler Sammelverweis für jedes mobile System.
1. Immer zuerst die Batterie anschließen.
Victron gibt für die automatische Systemspannungserkennung grundsätzlich die Reihenfolge Batterie anschließen, etwa 10 Sekunden warten, Systemspannung prüfen und anschließend PV anschließen vor. PV darf nur dann zuerst angeschlossen werden, wenn die Systemspannung zuvor manuell eingestellt wurde. Beim Abklemmen ist die Reihenfolge umzukehren.
2. Sicherung zwischen Regler und Batterie.
Die Batterie-Zuleitung muss nahe an der Batterie passend abgesichert werden. Der Sicherungswert richtet sich nach Kabelbelastbarkeit und Modellhandbuch - nicht nur pauschal „etwas über“ dem Ladestrom. Victron nennt beispielsweise für den MPPT 100/30 eine Batteriesicherung von 35 bis 40 A und für den 100/50 von 55 bis 70 A.
Nach dem Anschluss prüfst du zunächst die erkannte Systemspannung und konfigurierst anschließend die vom Batteriehersteller freigegebenen Ladeparameter. Ein AGM-, GEL- oder LiFePO4-Preset ist nur ein Ausgangspunkt. Bei Lithium-Batterien müssen insbesondere BMS-Kompatibilität, maximaler Ladestrom und die Ladung bei niedrigen Temperaturen berücksichtigt werden. Bei Bluetooth-fähigen SmartSolar-Modellen lassen sich Firmware-Updates über VictronConnect durchführen.
Das Victron-Ökosystem macht aus einem einzelnen Laderegler ein komplettes Energiesystem. Ein Victron Solarladeregler kann alleine arbeiten, aber seine wahre Stärke zeigt er im Team. Über die VE.Direct- oder VE.Can-Schnittstellen kommuniziert er mit anderen Komponenten des Herstellers.
Dies ermöglicht eine zentrale Überwachung und - je nach Komponenten - eine koordinierte Regelung des Energiesystems. Ob eine Batterie geeignet ist, muss anhand von Spannung, Ladeparametern, maximalem Strom und gegebenenfalls BMS-Kommunikation geprüft werden; die Bezeichnung „Victron-kompatibel“ allein reicht dafür nicht aus.
Nutze unseren Produktkonfigurator oder sprich direkt mit einem unserer Berater. Wir unterstützen dich kostenlos und unverbindlich bei der Vorauswahl. Die endgültige technische Auslegung setzt vollständige Modul-, Batterie-, Kabel- und Einsatzdaten voraus.
Ein Victron Solarladeregler kann zur Effizienz, Sicherheit und Kontrolle einer korrekt ausgelegten Solaranlage beitragen. Nach der aktuell veröffentlichten Victron-Garantiepolitik gilt für Power-Produkte grundsätzlich eine auf fünf Jahre begrenzte Herstellergarantie ab Kauf durch den ursprünglichen Endnutzer, höchstens jedoch 66 Monate ab Victron-Rechnungsdatum; Bedingungen und Ausschlüsse sind zu beachten. Die gesetzlichen Mängelrechte gegenüber dem Verkäufer bleiben davon unberührt.
Du bist dir bei der Auswahl unsicher oder planst ein komplexeres System? Genau dafür sind wir da. Kontaktiere uns für eine professionelle Beratung.
Die Modellbezeichnung besteht aus zwei Zahlen: Die erste Zahl (z. B. 100) gibt die maximal zulässige PV-Leerlaufspannung an. Maßgeblich ist die temperaturkorrigierte String-Voc bei der niedrigsten erwarteten Modultemperatur; eine Überschreitung wird das Gerät beschädigen. Die zweite Zahl (z. B. 30) bezeichnet den maximalen Batterie-Ladestrom. Die maximale Ausgangsleistung ergibt sich nicht einfach aus den beiden Modellzahlen, sondern hängt vor allem von Batterie- beziehungsweise Ladespannung und den technischen Daten des Modells ab.
Ein PWM-Regler verfolgt den maximalen Leistungspunkt der Module nicht und kann daher - abhängig von Modulspannung, Temperatur und Einstrahlung - weniger Energie nutzen als ein passend ausgelegter MPPT-Regler. Victron nennt für seinen ultraschnellen MPPT-Algorithmus unter geeigneten Bedingungen bis zu 30 % Mehrertrag gegenüber PWM. Ob sich die Investition wirtschaftlich auszahlt und wie sie sich auf die Batterielebensdauer auswirkt, hängt von der konkreten Anlage und den korrekten Ladeeinstellungen ab.
Victron-Laderegler bieten Ladeprofile für viele Blei-Batterien und LiFePO4-Systeme, aber nicht jede Batterie ist automatisch kompatibel. Verwende ausschließlich die vom Batteriehersteller freigegebenen Ladeparameter und beachte BMS-Anforderungen, maximalen Ladestrom sowie eine gegebenenfalls erforderliche Niedertemperatur-Ladesperre. Andere Lithium-Chemien dürfen nur mit ausdrücklicher Freigabe und passender Konfiguration geladen werden.
Das integrierte Bluetooth ermöglicht bei SmartSolar die direkte Verbindung mit VictronConnect, ohne zusätzliches Kommunikationsinterface. Damit kannst du Live-Daten und Verlaufsdaten anzeigen, Einstellungen ändern und bei unterstützten Modellen Firmware-Updates durchführen. Bei BlueSolar ist dafür je nach Modell und gewünschter Verbindung ein VE.Direct-Bluetooth-Dongle, eine USB-Schnittstelle oder ein kompatibles GX-/VRM-Setup erforderlich.
Folge dieser Prüfung: 1. Spannung: Addiere die Voc aller in Reihe geschalteten Module und korrigiere sie mit dem Temperaturkoeffizienten auf die niedrigste erwartete Modultemperatur. Dieser Wert muss unter der maximalen PV-Spannung des Reglers bleiben. Bei Parallelschaltung ist zusätzlich der maximale PV-Kurzschlussstrom zu prüfen. 2. Strom und Leistung: Schätze den Ladestrom mit der typischen Ladespannung ab und vergleiche außerdem nominale PV-Leistung und maximalen Ladestrom mit dem Datenblatt. Kabel, Sicherungen, Steckverbinder und Batteriegrenzen gehören ebenfalls zur Auslegung.
Victron bietet Regler für kleine mobile bis zu leistungsstarken stationären Systemen. Mehrere kompatible Regler können gemeinsam überwacht und - abhängig von Modell und Netzwerk - über VE.Smart oder VE.Can beziehungsweise ein GX-System koordiniert werden. Bei Haus- und Gewerbeanlagen ist eine vollständige Planung von Schutz, Erdung, Abschaltung, Batterie und den rechtlichen Anforderungen erforderlich.
Ein Firmware-Update ist bei Bluetooth-fähigen SmartSolar-Modellen in der Regel direkt über VictronConnect möglich. Je nach Modell und System stehen auch USB-, GX- oder VRM-Verbindungen zur Verfügung. Ein Update darf nicht unterbrochen werden; anschließend sollten Einstellungen und Gerätestatus geprüft werden. Updates können Fehlerbehebungen und neue Funktionen enthalten, führen aber nicht automatisch zu einer messbaren Effizienzsteigerung.
Prüfe die „4 S“: Sonne, Spannung, Sicherungen und Steckverbindungen. Zum Starten muss die PV-Spannung bei den behandelten Victron-Modellen typischerweise etwa 5 V über der Batteriespannung liegen; zum Weiterladen mindestens etwa 1 V darüber. Eine PV-Anzeige nahe 0 V kann unter anderem durch Dunkelheit, eine Trennung oder Sicherung, Verpolung, einen Verkabelungs- oder Modulfehler oder einen Gerätefehler verursacht werden. Beachte die Fehlercodes und die Fehlersuche im Handbuch.
Ja, ein moderates „Over-Paneling“ kann zulässig sein, wenn alle Eingangsgrenzen eingehalten werden. Der Regler begrenzt seinen Ausgang auf den maximalen Ladestrom; eine Abregelung tritt nur auf, wenn tatsächlich mehr PV-Leistung verfügbar ist. Wichtig: Die temperaturkorrigierte maximale PV-Leerlaufspannung und der zulässige PV-Kurzschlussstrom dürfen nicht überschritten werden. Zusätzlich sind nominale PV-Leistung, Kabel, Steckverbinder und die Herstellerhinweise zu beachten. Überspannung oder unzulässiger Eingangsstrom können das Gerät beschädigen; bei unsachgemäßer Verwendung wird die Herstellergarantie nach ihren Bedingungen ausgeschlossen sein.